Der Vertrag von Alexander Nübel läuft im kommenden Sommer aus. Die Frage nach seiner sportlichen Zukunft ist jedoch noch offen. „Ich habe mir keine Frist gesetzt. Ich werde es entscheiden wie es kommt. Dazu habe ich alle Möglichkeiten im Moment und ich bin froh, dass ich keine Frist habe“, sagt der Neu-Kapitän der Schalker in einem Interview mit ‚Sport1‘. Neben den sportlichen Faktoren zählen für den U21-Vizeeuropameister vor allem die persönlichen und familiären.

Die Nähe zu seiner Heimatstadt Paderborn beispielsweise ist Nübel wichtig: „In einer Stunde bin ich zu Hause. Daher fahre ich manchmal auch nach dem Training heim, wenn zum Beispiel ein Kollege Geburtstag hat oder etwas in der Familie ansteht. Zwei gute Freunde studieren sogar in Münster. Das ist noch näher. Daher ist es für mich relativ einfach, die Kontakte zu pflegen.“

Ausland nun doch eine Option?

Ein Wechsel ins Ausland schien bisher ausgeschlossen. Sollte kein ablösefreier Transfer zu den Bayern im kommenden Sommer stattfinden, galt eine Vertragsverlängerung bei den Knappen als Alternativ-Szenario. Eine Anstellung außerhalb von Deutschland schließt Nübel aber nicht komplett aus, wie er betont: „Zu diesen Faktoren zählen aber auch Sachen wie das Ausland. Man könnte sagen, dass man dort etwas für sein Leben lernt“. Wohin die Reise geht, steht also in den Sternen. Auch Schalke darf somit weiter hoffen.