Der Poker um Sead Kolasinac spitzt sich zu. Nach Informationen der ‚Bild‘ hat der AC Mailand ein Angebot beim Berater des Schalkers hinterlegt. Um Kolasinac buhlen neben den Rossoneri auch die Ligarivalen Juventus Turin und die AS Rom sowie die Premier League-Klubs Manchester City, Arsenal und Liverpool.

Bei der internationalen Konkurrenz winkt Kolasinac angeblich ein Jahresgehalt von über sechs Millionen Euro. Auf Schalke streicht der Bosnier zwei Millionen ein. Laut ‚Bild‘ bietet Königsblau dem 23-Jährigen momentan maximal drei Millionen für eine Vertragsverlängerung.

Wohl zu wenig für Kolasinac, der betont: „Ich habe intern geäußert, was ich möchte. Ich weiß, dass der Manager mich nicht unter Druck setzt.“ Im Sommer wäre der Linksverteidiger ablösefrei auf dem Markt, Manager Christian Heidel bleibt dennoch entspannt: „Welcher Verein soll denn noch alles kommen? Ich glaube nicht, dass die Zeit gegen uns läuft. Er weiß, was er an uns hat.

Über Europa zur Verlängerung?

Heidel weiter: „Ich respektiere, dass Sead sich noch nicht entschieden hat. Es gibt kein Ultimatum.“ Möglich, dass sowohl Schalke als auch Kolasinac zunächst den weiteren Saisonverlauf abwarten wollen. Denn außer dem finanziellen Aspekt wird auch der sportliche entscheidend sein.

Noch ist das internationale Geschäft für die Knappen zu erreichen. Auf Europa League-Platz sechs beträgt der Rückstand nur vier Punkte. Über den Gewinn des selbigen Wettbewerbs – im Viertelfinale geht es gegen Ajax Amsterdam – könnte man sich sogar für die Champions League qualifizieren. Der königsblaue Kampf um Kolasinac ist noch nicht verloren, sondern geht gerade erst los.