Für Niko Kovac wird es kein vorzeitiges Aus bei Eintracht Frankfurt geben. „Das ist so definitiv“, schließt Sportchef Bruno Hübner gegenüber der ‚Frankfurter Rundschau‘ aus, dass der Trainer vor die Tür gesetzt wird. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wurden in Frankfurt Stimmen laut, die eine Entlassung des Trainers forderten.

Kovac wird die SGE somit erst im Sommer verlassen. Dann tritt der 46-Jährige die Nachfolge von Jupp Heynckes beim FC Bayern an. Die Umstände des Wechsels brachte dem gebürtigen Berliner einige Kritik ein. „Niko hat sich in keiner Weise verkehrt verhalten, sondern uns sofort informiert. Auch sein Berater war überrascht von der schnellen Entscheidung“, versucht Hübner die Wogen zu Glätten.

Den Wechsel möglich macht eine Ausstiegsklausel in Kovacs Vertrag in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Erfolgsabhängig kann diese um weitere 800.000 steigen. „Er wollte nur um ein Jahr verlängern, wir haben uns auf zwei Jahre geeinigt, mit der Möglichkeit für ihn, früher rauszukommen. Es gab damals schon Anfragen von sehr guten Klubs“, rechtfertigt Hübner deren Implementierung.

Der Sportdirektor geht davon aus, dass der Trainer dem Klub erhalten geblieben wäre, wenn die Bayern nicht angeklopft hätten. „Er hatte einen Klub im Kopf. Das war sein Traum, und der ist in Erfüllung gegangen“, erklärt Hübner, dass einzig ein Wechsel nach München für Kovac infrage kam. Wer auf den gebürtigen Berliner folgt, ist noch unklar.