Rechtsverteidiger, Linksverteidiger, im linken oder rechten Mittelfeld – egal wo Lucien Favre Achraf Hakimi in dieser Saison aufbietet, der Marokkaner liefert ab und präsentiert sich auf jeder Position torgefährlich. Gegen Inter Mailand konnte er sich ebenso wie Anfang Oktober bei Slavia Prag gleich doppelt in die Champions League-Torjägerliste eintragen. Auftritte wie diese auf der größten europäischen Bühne schwächen allerdings die Verhandlungsposition von Borussia Dortmund.

Hakimi-Gespräche laufen im Stillen

Das wird nicht ganz einfach“, versprühte Hans-Joachim Watzke gefragt nach den Aussichten auf eine Daueranstellung der Leihgabe von Real Madrid nicht gerade Optimismus. Zu Wasserstandsmeldungen ließ sich der BVB-Vorstandsvorsitzende allerdings nicht hinreißen – aus gutem Grund.

Wie die ‚Ruhr Nachrichten‘ berichten, verfolgt der BVB bei Hakimi den Plan, „im Stillen mit dem Spieler und dem spanischen Rekordmeister auszuloten“, welche Chancen man hat. Öffentliche Stellungnahmen verbieten sich demnach.

Es ist kein Geheimnis, dass Watzke ein ausgezeichnetes Verhältnis zu seinem Madrider Amtskollegen Florentino Pérez pflegt. Ob er seinem Spezi aber eine Rückkehr von Hakimi ausreden kann, ist dennoch unwahrscheinlich. Die Qualitäten des 21-Jährigen sind schlichtweg zu groß.

Wertloses Matching Right?

Aus Real-Sicht ist Hakimi das Musterbeispiel einer erfolgreichen Leihe. Und auch das ominöse Matching Right, das sich die Schwarz-Gelben sichern konnten, hat für die Dortmunder nur dann einen Wert, wenn Real den gebürtigen Madrider im Sommer veräußern will. Stand jetzt haben die Königlichen dafür überhaupt keinen Grund.