Sollte sich Alexander Nübel gegen eine Verlängerung seines 2020 auslaufenden Vertrags beim FC Schalke entscheiden, geht es aller Voraussicht nach zum FC Bayern. Laut ‚Sport Bild‘ sind sich die Münchner und Nübel „über die Rahmenbedingungen eines möglichen Wechsels weitgehend einig“.

Andere Vereine seien keine Option für den Keeper: Dem OGC Nizza soll Nübel vergangene Woche abgesagt haben, RB Leipzig, Manchester United, Atlético Madrid, die AS Rom und Paris St. Germain kommen ebenfalls nicht infrage.

Neuer plus Nübel?

Klar ist im Falle eines Nübel-Wechsels nach München: Zunächst müsste sich der 23-Jährige hinter Bayern-Kapitän Manuel Neuer einreihen. Der viermalige Welttorhüter denkt noch nicht an ein Karriereende und will seinen 2021 auslaufenden Vertrag verlängern.

Gespräche sollen der ‚Sport Bild‘ zufolge noch in diesem Jahr anlaufen, Neuer hofft auf eine zweijährige Ausweitung des Arbeitsverhältnisses bis 2023. Setzt sich Nübel also drei Jahre auf die Bayern-Bank? Eher nicht, wenngleich eine direkte Weiterleihe kein Thema sein soll.

Laut ‚Sport Bild‘ hat der Rekordmeister dem Nübel-Management einen „Karriere-Plan vorgelegt“. Dem Noch-Schalker würde demnach trotz Neuer Spielzeit eingeräumt werden.

Was wird aus Ulreich und Früchtl?

Und Bayerns derzeitige Nummer zwei Sven Ulreich? Mit einem Abschied befasst sich der 31-Jährige momentan noch nicht, sagt aber: „Ich habe Vertrag bis 2021. Sollte es dennoch der Fall sein, dass Nübel kommt, müsste ich mir natürlich Gedanken machen.“

Eigengewächs Christian Früchtl (19), Schlussmann der Drittliga-Mannschaft und nur noch bis Saisonende gebunden, sagt über seine Zukunft: „Es ist noch nichts entschieden. Das hängt auch von Angeboten anderer Klubs ab.“ In erster Linie aber wohl von Nübel.