Große Sprünge kann sich der Hamburger SV nicht erlauben. Die Möglichkeiten, die Frank Arnesen auf der Suche nach neuen Spielern zur Verfügung stehen, sind deutlich begrenzt. „Das Problem ist, dass wir viele Ideen haben, aber einiges leider finanziell gar nicht machbar“, erläutert der Sportdirektor des HSV in der ‚Hamburger Morgenpost‘.

Bei Spielern wie Mit Rasmus Elm, Granit Xhaka, Rafael van der Vaart und dem Brasilianer Raffael hatte sich Arnesen bereits Absagen eingehandelt. Ungleich besser stehen die Chancen immerhin bei Milan Badelj. Allerdings will Dinamo Zagreb den defensiven Mittelfeldspieler nicht vor Ende August ziehen lassen. „Ich versuche alles, dass wir ihn vorher bekommen, aber es wird ganz schwer“, sagt Arnesen. Die Chancen stünden jedoch nicht besonders gut.

Der Däne arbeitet unter Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Trainer Thorsten Fink fordert neben Badelj noch einen Offensivmann für das Mittelfeld sowie einen Innenverteidiger. „Ich arbeite 24 Stunden am Tag, um unseren Kader zu verstärken. Aber ich kann jetzt noch nicht sagen, wann wir die neuen Leute präsentieren können“, sagt Arnesen. Zu wünschen wäre ihm, dass es überhaupt noch gelingt.