Dynamo Dresden ist bei der Suche nach Verstärkungen im Kampf gegen den Abstieg auf Dominik Kaiser aufmerksam geworden. Der sächsische Ableger der Morgenpost ‚TAG24‘ hat Informationen, laut denen die Dresdener den Spieler von RB Leipzig ins Visier genommen haben. Der ehemalige Kapitän der Roten Bullen ist bei dem Champions League-Verein aufs Abstellgleis geraten. Seine Verpflichtung würde dem Dresdner Anhang wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Beim Tabellen-16. der zweiten Bundesliga käme Kaiser wohl wieder eine Schlüsselrolle zu. Der exzellente Standardschütze könnte der entscheidende Mann für eine Trendwende bei den Sachsen sein. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Ralf Minge würden dem Leipziger Aufstiegshelden die Spielzeit bieten können, die er beim Leipziger Spitzenklub unter Trainer Ralph Hasenhüttl nicht mehr erhält. Ganze 14 Bundesligaminuten stand Kaiser bisher in dieser Spielzeit auf dem Rasen.

Ein Führungsspieler ohne Perspektive

Schon vor zwei Wochen sagte Ralf Rangnick angesichts des auslaufenden Vertrags im Winter, dass man Kaiser keine Steine in den Weg legen werde: „Wenn er woanders bessere Möglichkeiten sieht, sprechen wir offen miteinander.“ Eine andere Vorgehensweise scheint, bei den Verdiensten Kaisers für den Brauseklub, auch nicht durchsetzbar. Der Publikumsliebling war im Jahr 2012 noch zu Regionalligazeiten nach Leipzig gewechselt und hat sich durch kontinuierlich gute Leistungen einen hohen Stellenwert im Verein und seinem Umfeld erarbeitet.

Der 29-jährige Kaiser hat sich selbst bisher noch nicht zu seiner Zukunft geäußert. RB hat ihm bereits Gespräche über einen möglichen Wechsel angeboten. Spätestens im nächsten Sommer, das gilt als sicher, wird sich der gebürtige Schwabe umorientieren. Seine Qualitäten sind allerdings auch in der ersten Bundesliga bekannt und geschätzt.

PlausibelFT-Meinung: Kaisers Fähigkeiten als Führungsspieler und Stratege sind an der Elbe momentan Mangelware. Dynamo Dresden wäre froh über den Spieler. Zeigen sich die Leipziger Macher entgegenkommend und lassen den ehemaligen Kapitän aus seinem Vertrag, wäre Kaiser ein Gewinn für die Sachsen. Allerdings hätte der Mittelfeldmann auch noch genug Qualität für einen schwächelnden Bundesligisten.