Eintracht Frankfurts Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Steubing fällt ein hartes Urteil über Ante Rebics Wechsel zum AC Mailand. „Ganz ehrlich, da fehlen mir die Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt. Jetzt sitzt er draußen – verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn“, so Steubing in der ‚Bild‘.

Im Tausch mit André Silva wechselte Rebic per zweijähriger Leihe nach Mailand. Der Offensivspieler kommt bislang auf lediglich 63 Einsatzminuten für die Rossoneri und ist beim Tabellen-13. noch ohne Torbeteiligung.

„Er bekommt genug Schmerzensgeld“

Auch für Ex-Frankfurter Luka Jovic läuft es bei Real Madrid bescheiden. In sieben Einsätzen für die Königlichen ist der 60 Millionen Euro schwere Mittelstürmer noch ohne Treffer – in der Vorsaison traf Jovic 27 Mal für die Eintracht.

Steubing findet klare Worte: „Da muss er jetzt durch, auch wenn die Situation natürlich nicht schön für ihn ist. Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn er bekommt genug Schmerzensgeld. Wenn er sich in seinem ersten Jahr nicht durchsetzt, ist es halt so.“ Dennoch betont der SGE-Boss: „Ich hoffe für beide, dass sie ihr Glück finden.“

Sein Glück gefunden hat der dritte Teil der einstigen Büffelherde: 50-Millionen-Abgang Sébastien Haller ist bei West Ham United gesetzt, markierte in sieben Ligaspielen fünf Scorerpunkte (vier Tore, ein Assist).