Gerade bei Transfers bewies Fredi Bobič seit seinem Amtsantritt als Manager des VfB Stuttgart ein gutes Händchen. William Kvist kompensiert den Abgang von Christian Träsch mehr als gut. Maza verleiht der Defensive Stabilität. Und die Offensive um Martin Harnik und Shinji Okazaki spielt ebenso erfolgreich. So kommt auch das Lob von Gerd Mäuser nicht von ungefähr. „Er macht einen super Job und hat tolle Transfers realisiert. Daran gibt es keinen Zweifel“, so der VfB-Präsident in der Fernsehsendung ‚Sport im Dritten‘.

Darum wollen sie in Stuttgart mit dem Manager seit Wochen verlängern. Bobič hat bereits „grundsätzliche Bereitschaft signalisiert. Aber momentan ist mein Schreibtisch voll“, so der 40-jährige in der ‚Stuttgarter Zeitung‘. Aus diesem Grund wolle er noch bis Januar abwarten. Zudem ginge es bei einer Verlängerung „nicht in erster Linie ums Geld“, sondern vielmehr um die sportliche Perspektive und darum, was beim VfB, „der für mich immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist, künftig möglich“ ist.

Trainer Bruno Labbadia würde eine Verlängerung begrüßen. „Ganz unabhängig von meiner Person täte der Verein sehr gut daran, den Fredi zu halten. Er hat unter schwierigen Bedingungen einen guten Einstieg geschafft. Außerdem hat er neben den Transfers einiges auf den Weg gebracht“, macht sich der 45-jährige für seinen Kollegen stark. Bobičs Vertrag in Stuttgart läuft noch bis zum Ende der Saison. Unter den gegebenen Umständen ist die Verlängerung wahrscheinlich.