Als „reflektiert, ohne Allüren, einfach sympathisch“, beschreibt Jörg Schmadtke, Geschäftsführer des 1. FC Köln, Leihgabe Neven Subotic im ‚kicker‘. Der FC freut sich über den Leih-Deal mit Borussia Dortmund. Und Subotic fühlt sich wohl in Köln. Er ist froh, endlich wieder Fußballspielen zu können.

Gefühlt sind 40 bis 50 Tage vergangen, nicht nur drei Wochen. In der Zeit habe ich so viele Eindrücke gesammelt: von den Auswärtsspielen, von dem Heimsieg. […]Die Mannschaft und das Team darum haben mir ab dem ersten Tag gezeigt, dass ich hier glücklich werden kann, wenn ich hart arbeite […] Ich bin schon integriert und fühle mich als Teil der Mannschaft – auf und neben dem Platz. Wenn es eine Anleitung braucht, wie man sich schnell integriert, dann ist Köln ein Musterbeispiel“, sagt der serbische Innenverteidiger auf der Homepage der Geißböcke.

„Kurzfristig von Gesprächen erfahren“

Gegen Werder Bremen könnte der Nationalspieler erneut in der Startelf stehen, sollte er den Vorzug vor Dominic Maroh erhalten. Dass er in Köln nicht automatisch gesetzt sein würde, war dem 28-Jährigen bewusst: „Mir war klar, dass ich hier nicht hinkomme und direkt einen Stammplatz habe. Das haben wir im Vorfeld auch besprochen, ich bin hier ohne Garantie hingekommen. Ich habe hier eine Chance und die versuche ich mit harter Arbeit zu nutzen.“

Der Wechsel zum Effzeh kam letztlich relativ plötzlich zustande, verrät Subotic: „Ich habe kurzfristig erfahren, dass es Gespräche gibt. Am Tag vor der Bekanntgabe des Wechsels wurde es konkret. Ich habe dann schnell meine Sachen gepackt und bin nach Köln gefahren. Zum Glück braucht man zum Kicken nicht viel. Ich glaube ich habe zwei Paar Schuhe, zwei Paar Hosen und drei T-Shirts eingepackt, mehr braucht man nicht. Okay, vier Paar Socken und Unterhosen, klar. Davon kann man nie genug haben.“

„Hätte nicht besser laufen können“

Schnell war Subotic bei seinem neuen Verein angekommen. „Es hätte nicht besser laufen können, von Anfang an. Die Mannschaft und das ganze Team drum herum haben mir vom ersten Tag an das Gefühl gegeben: Junge, hier kannst du glücklich werden – wenn du hart arbeitest“, führt er im ‚kicker‘ aus, „das ist es, was ich gesucht habe. Ich fühle mich als Teil der Mannschaft, in der Kabine, auf und neben dem Platz.“

Bis Sommer ist der Serbe vom Ruhrpott ins Rheinland verliehen. Eine Kaufoption gestanden die Schwarz-Gelben dem FC nicht zu. Dass Subotic auch über die Saison hinaus in Köln bleibt, ist seiner Ansicht nach dennoch nicht ausgeschlossen: „Was irgendwann mal sein könnte, damit beschäftige ich mich nicht. Jetzt will ich Leistung in der Rückrunde zeigen.“

In Dortmund läuft sein Kontrakt noch bis 2018. Trainer Peter Stöger sagt: „Neven ist ein guter Typ, der eine beschissene Zeit hinter sich hat. Es ist eine gute Sache, dass man diesen Fußballer wieder auf dem Platz sieht.“