SV Werder: Akpala widerspricht de Bruyne

SV Werder: Akpala widerspricht de Bruyne

10.10.2012 - 10:56 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Kevin de Bruyne beklagt fehlende Wärme beim SV WerderKevin de Bruyne beklagt fehlende Wärme beim SV Werder©Maxppp

Mit seinem Interview in den belgischen Medien hat Kevin de Bruyne beim SV Werder für Aufregung gesorgt. Die Wogen sind inzwischen geglättet, auch weil sich Teamkollege Joseph Akpala von der Hektik nicht anstecken lässt.

Langsam aber sicher kehrt wieder Ruhe ein beim SV Werder Bremen. „Kevin hat mich angerufen, um die Irritationen auszuräumen, die nach einem Interview mit einer belgischen Zeitung und den jeweiligen Übersetzungen in deutschen Medien entstanden waren. Es war ein positives Gespräch und es war wichtig, dass er angerufen hat“, gab Thomas Schaaf zu Beginn der Woche zu Protokoll, nachdem ein Interview von Neuzugang Kevin de Bruyne hohe Wellen geschlagen hatte.

Als nicht besonders warmherzig hatte der Belgier die Atmosphäre bei den ‚Grün-Weißen‘ bezeichnet – und anschließend im Namen eines neuen Teamkollegen gesprochen: „Joseph (Akpala, Anm. d. Red.) braucht Wärme. Ich glaube, er hat das gleiche Gefühl wie ich.“

Doch der Nigerianer, der zuvor in der belgischen Liga beim FC Brügge gespielt hat, will sich nicht mit de Bruyne in ein Boot setzen. „Das ist nicht meine Sicht“, stellt Akpala in der Syker ‚Kreiszeitung‘ klar, „jeder hat seine eigenen Ideen, wie es für ihn laufen soll. Für mich ist klar: Wenn du neu in eine Mannschaft kommst, ist es ein normaler Schritt, dass du dich eingewöhnen musst. Dabei ist es das Beste, zu tun, was deine Aufgabe ist.“

Akpala hat an der Weser einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Bislang sucht der 26-Jährige noch nach seiner Form. Ganz anders de Bruyne, der in der Anfangsphase der Saison regelmäßig bester Bremer ist. „Ich weiß, dass ich zurück muss. Chelsea ist überzeugt von mir, es gibt leider keine Chance für Werder, die Ausleihe auszuweiten“, erklärte die Leihgabe der ‚Blues‘ unlängst.

Bis zum nächsten Bundesligaspiel am 20. Oktober gegen Borussia Mönchengladbach bliebe dem 21-Jährigen eine Menge Zeit, sich den neuen Teamkollegen weiter anzunähern – allerdings bestreitet de Bruyne in der Zwischenzeit mit der belgischen Nationalmannschaft zwei WM-Qualifikationsspiele gegen Serbien und Schottland.

Tobias Feldhoff

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