SV Werder: De Bruyne hofft auf Unterstützung der Fans – Aussagen haben Bestand

SV Werder: De Bruyne hofft auf Unterstützung der Fans – Aussagen haben Bestand

18.10.2012 - 08:09 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Kevin de Bruyne revidiert seine Aussagen nichtKevin de Bruyne revidiert seine Aussagen nicht©Maxppp

Kevin de Bruyne und der SV Werder sind bemüht, die Wogen der vergangenen Woche zu glätten. Die Interviews seien zwar hart gewesen, zurücknehmen will der Belgier das Gesagte allerdings nicht. Er rechnet mit Pfiffen der Fans.

Über den Wirbel, den seine Interviews aus der vergangenen Woche hervorgerufen haben, ist Kevin de Bruyne überrascht. „Es war frustrierend, was daraus entstanden ist“, sagt der Belgier in der ‚Bild‘. Der 21-Jährige hatte sich über die fehlende menschliche Wärme in Deutschland beklagt. Das Echo der Medien und auch von Teilen der Fans fiel entsprechend negativ aus.

Dabei, so betont der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen, waren seine Aussagen gar nicht so hart gemeint. „Was ich den Fans sagen will: Ich stehe komplett hinter dem Team. Ich hoffe, die Fans schenken mir Vertrauen zurück. Ich werde jedenfalls alles für Werder geben“, betont der Bruyne, der sich vorstellen könnte, dass ihn Teile der Bremer Anhänger mit Pfiffen empfangen.

Die Leihgabe des FC Chelsea kehrte am gestrigen Mittwoch von der Reise mit der belgischen Nationalmannschaft nach Bremen zurück. Sportlich lief es für den schussstarken Rechtsfuß rund. In den Quali-Spielen gegen Serbien (3:0) und Schottland (2:0) war de Bruyne an drei Toren direkt beteiligt. Unter anderem bekam er den Vorzug vor Superstar Eden Hazard, der bei den ‚Blues‘ den Platz von de Bruyne innehat.

Chelsea hat extra Leute, die sich um die vielen ausgeliehenen Spieler kümmern, alle zwei Wochen anrufen. Wenn die von einem hören, dass er sagt, vielleicht bleibe ich hier, dann wird das gleich vermerkt. Das steigert nicht gerade die Chancen, irgendwann bei Chelsea zu spielen“, zeigt Klaus Allofs Verständnis für den Neuzugang, der keinen Hehl daraus macht, nach der Saison an die Stamford Bridge zurückkehren zu wollen.

Immerhin gibt sich de Bruyne inzwischen diplomatisch. Sein Zimmernachbar Nils Petersen sei „ein toller Junge“. Außerdem wolle er künftig Deutsch lernen. Ob dies die Werder-Fans besänftigt, wird sich am Samstag zeigen. Um 18.30 Uhr treffen die ‚Grün-Weißen‘ in einer richtungsweisenden Partie auf Borussia Mönchengladbach.

Tobias Feldhoff

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