Am Mittwoch weilte Fali Ramadani einmal mehr in der Geschäftsstelle von Werder Bremen, um mit Klaus Allofs zu sprechen. Thema war der Transfer von Aleksandar Ignjovski an die Weser. Der Spieler würde gerne kommen und der Klub den Akteur eigentlich mit Freude verpflichten. Aber die finanziellen Möglichkeiten Werders für Transfers sind eigentlich erschöpft. Der Serbe von OFK Belgrad wartet deshalb fast fünf Wochen auf den erlösenden Anruf der Bremer. Bisher vergeblich.

Zuletzt entschied sich die Seite des 20-Jährigen deshalb, Druck auf Werder aufzubauen. Berater und Spieler betonen zwar weiterhin, der Transfer nach Bremen genieße Priorität, doch müsse man sich auch anderweitig umsehen. „Wir haben noch andere Optionen“, erklärt Ramadani im ‚kicker‘, der den Hanseaten die Pistole auf die Brust setzt. „Bis Sonntag wird eine Entscheidung fallen“, gibt der Agent als Zeitrahmen vor.

Werder hat dabei weiterhin die besten Karten in der Hand. „Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch. Und ich sehe auch diese Sache recht positiv“, kommentiert der Berater die Aussichten, ob sein Klient nach der langen Wartezeit doch noch nach Bremen wechseln wird. Aber an der Seite des Spielers hing der Wechsel ja nie fest.