Der Wechsel von Aleksandar Ignjovski zu Werder Bremen ist offenbar perfekt. Wie der ‚kicker‘ am Donnerstag berichtet, hat Werder nach Wochen der Unklarheit Nägel mit Köpfen gemacht. Demnach bezahlen die Hanseaten statt der bisher kolportierten Ablöse von einer Million Euro zwar nur 500.000 Euro, die Transferrechte an ihrem Neuzugang bleiben jedoch bei einem Konsortium.

Dieses wolle den Spieler an der Weser ins Schaufenster stellen, so das Fachblatt. Offenbar erhofft sich das Konsortium durch Ignjovskis Engagement in Bremen, finanzstärkere Interessenten für den vielseitigen Mittelfeldspieler anlocken zu können. Der Transfer sei für Werder unter anderen Vorzeichen nicht zu stemmen gewesen – zumal der Aufsichtsrat des Bundesligisten zuletzt eindringlich zur Sparsamkeit aufrief.

Dennoch endet mit dem Transfer eine lange Geschichte der Unklarheit. Schon Ende Juni bestand Ignjovski, der bislang bei OFK Belgrad unter Vertrag stand, die letzten beiden Jahre aber leihweise bei 1860 München spielte, den Medizincheck in Bremen. Der Transfer war eigentlich klar. Weil Bremen einerseits finanziell die Hände gebunden waren und andererseits die Innenverteidigung in Transferfragen Priorität genoss, zog sich der Vollzug jedoch über Wochen hin. Die offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.