Kein Team fängt mehr Gegentore als der SV Werder Bremen. Satte 34 Mal hat es schon geklingelt im Kasten der Grün-Weißen. Nur logisch also, dass sich Frank Baumann und Alexander Nouri nach Neuzugängen für die Innenverteidigung umsehen. Eine Spur führt laut dem Online-Portal ‚Bologna News‘ nach Italien.

Demzufolge hat Werder seine Fühler nach dem Griechen Marios Oikonomou vom FC Bologna ausgestreckt. Der 24-Jährige ist fünfmaliger Nationalspieler, kam zuletzt beim Tabellen-15. der Serie A aber nicht mehr regelmäßig zum Einsatz. Bologna sei bei einer konkreten Anfrage durchaus gesprächsbereit. Eine solche könnte auch von Sampdoria Genua kommen.

Optimistisch und hilflos bei Gnabry

Neben der Suche nach Verstärkungen beschäftigt die Werder-Bosse auch der Verbleib der Leistungsträger. Zu einem solchen hat sich in den vergangenen Monaten Serge Gnabry aufgeschwungen. Immer wieder machen Meldungen die Runde, der FC Bayern München habe bei dieser Personalie die Hand drauf.

Sportdirektor Frank Baumann stellt nun in der ‚Bild‘ klar, dass weiterhin keine Angebote für den Nationalspieler vorliegen: „Die Situation hat sich nicht geändert.“ Nouri bleibt unterdessen „optimistisch, dass er über die Saison hinaus eine Perspektive bei Werder sieht.“ Wenngleich dem Coach bewusst ist, „wie schnelllebig das Geschäft ist. Viele Faktoren haben wir selbst nicht in der Hand.“

Soll heißen: Wenn Gnabry weiterhin so brillant aufspielt, ist ein Wechsel im kommenden Sommer denkbar. Zumal der 21-Jährige eine Ausstiegsklausel besitzen soll. Zunächst aber wollen sich die Werderaner in der Rückrunde am Olympia-Zweiten erfreuen. Und gelingt es, die Abwehr zu stabilisieren, ist eine erfolgreiche zweite Halbserie durchaus drin. Womöglich hilft dabei dann auch Marios Oikonomou.