So recht kommt Klaus Allofs mit seinen Planungen für den Angriff nicht voran. Thomas Bröker ist aus dem Rennen, der wuchtige Rechtsfuß unterschrieb am gestrigen Mittwoch einen Dreijahresvertrag beim 1. FC Köln, außerdem wird auch Goran Pandev nicht kommen. Der 28-jährige Mazedonier hätte die Rolle von Cluadio Pizarro bei Werder Bremen übernehmen können.

Wie die Syker ‚Kreiszeitung‘ berichtet, scheiterten die Gespräche mit Pandev vor allem an den überzogenen Gehaltsvorstellungen des technisch versierten Angreifers. Der Linksfuß wolle weiterhin so viel verdienen wie bei seinen Stationen Lazio Rom, Inter Mailand und SSC Neapel, an den er in der vergangenen Saison verliehen war.

Was Allofs bleibt, ist das Warten auf Nils Petersen. Der Stürmer des FC Bayern München würde gerne an die Weser wechseln, wartet aber auf grünes Licht der Bayern. Abhängig ist die Personalie von den Entwicklungen bei Edin Džeko. Mit dem Bosnier und Manchester City laufen die Verhandlungen. Einigen sich die Parteien, könnte Werder Petersen womöglich sogar kaufen.

Derweil fahndet Allofs nach weiteren Alternativen für die Offensive. Im Visier ist unter anderem Livio Nabab von Ligue 1-Absteiger SM Caen, außerdem soll Olivier Occéan von Aufsteiger Greuther Fürth ein Thema sein.