Taşçı: Verwirrung um Berater – konkretes Milan-Interesse?

Taşçı: Verwirrung um Berater – konkretes Milan-Interesse?

19.07.2012 - 11:58 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Serdar Tasci wird mit dem AC Mailand in Verbindung gebrachtSerdar Tasci wird mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht©Maxppp

Serdar Taşçı hat derzeit keinen Berater, ein Bekannter des Abwehrspielers scheint diese Rolle allerdings zumindest zeitweise ganz gerne zu übernehmen. Die Spekulationen um einen Vereinswechsel werden dadurch nicht gemindert.

Der Name Serdar Taşçı geistert seit Jahren vermehrt durch die Presse, sobald sich das Transferfenster öffnet. Mit zahlreichen Topklubs wird der Abwehrspieler des VfB Stuttgart regelmäßig in Verbindung gebracht. In diesem Sommer häufen sich die Spekulationen allerdings selbst für Taşçıs Verhältnisse. Grund könnte die ungeklärte Berater-Situation des Deutsch-Türken sein.

Vor rund einem Monat trennte sich Taşçı von seinem langjährigen Agenten Uli Ferber. Seitdem ist augenscheinlich unklar, wer die Aufgabe übernehmen soll. Offensichtlich fühlt sich ein Bekannter des 25-Jährigen dazu berufen – zum Leidwesen der VfB-Verantwortlichen. Francesco di Frisco schürt die Spekulationen um einen Wechsel Taşçıs und bestreitet gleichzeitig eine Beratertätigkeit.

Dass Milan Interesse an Serdar hat, wissen er, ich und der VfB“, bestätigt di Frisco gegenüber den ‚Stuttgarter Nachrichten‘ die Gerüchte. Fredi Bobic hingegen will davon nichts wissen. „Ich nehme das nicht für voll. Bei uns hat sich jedenfalls noch kein Verein gemeldet“, so der Manager zur ‚Stuttgarter Zeitung‘. Di Frisco steht eigenen Angaben zufolge in täglichem Kontakt mit Ariedo Braida, seines Zeichens Sportdirektor beim AC Mailand.

Wie glaubwürdig die Aussagen des 25-jährigen di Friscos sind und wie groß das tatsächliche Interesse aus Mailand, bleibt abzuwarten. Verwunderlich ist es allerdings, dass Taşçı dem Treiben nicht selbst ein Ende setzt und sich entweder von di Frisco distanziert oder ihn als neuen Berater vorstellt. Beim VfB wäre man mit Sicherheit froh, wenn die Spekulationen rund um den Kapitän zeitnah beendet wären. Di Frisco ist den Schwaben bei der Erfüllung dieses Wunsches keine große Hilfe.

Matthias Rudolph

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