Kurz vor Transferschluss bot sich Hannover 96 die Gelegenheit, Shinji Kagawa unter Vertrag zu nehmen. Verhandlungen mit der AS Monaco waren zuvor gescheitert. Hannover-Manager Horst Heldt verkündete am Deadline Day: „Wir haben Einigkeit erzielt mit dem BVB bezüglich Shinji Kagawa. Er hat aber auch die Möglichkeit, zu Besiktas zu gehen. Jetzt liegt es am Spieler.“

Kagawa ging bekanntlich nach Istanbul – denn ein möglicher Deal mit 96 platzte wohl schon am Vorabend. Der ‚kicker‘ berichtet, dass „zu vorgerückter Stunde eine telefonische Abstimmung“ zwischen Heldt und Präsident Martin Kind nicht klappte.

Am Morgen des 31. Januar nahm Kagawa dann in einem Privatjet Richtung Türkei Platz. Hannover war zu spät dran und konnte nicht mehr dazwischenfunken. Eineinhalb Monate später stehen die Niedersachsen mit einem Bein in der zweiten Liga.

Und Kagawa? Dem Japaner kommt in Istanbul wieder eine wichtigere Rolle als in Dortmund zu. Bei seinen fünf Einsätzen für Besiktas markierte der 29-Jährige drei Tore und zwei Vorlagen. Bis Saisonende ist die Leihe noch datiert. Kommt Kagawa noch besser ins Rollen, ist eine Festverpflichtung nicht ausgeschlossen.