Durch einen 2:0-Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf konnte sich der 1. FC Nürnberg am Montag auf den zweiten Platz vorschieben. Nicht mit dabei beim Topspiel im Rheinland war Cedric Teuchert. Die Entscheidung gegen den Youngster hatte laut Sportvorstand Andreas Bornemann rein sportliche Gründe. Offenbar ist der Angreifer mit seinen Gedanken nicht mehr ganz beim Club.

Mit acht Torbeteiligungen in 15 Ligaspielen hatte Teuchert zuvor großen Anteil am Erfolg des 1. FC Nürnberg. Seine Bosse wollten den zum Saisonende auslaufenden Kontrakt daher unbedingt verlängern. Weil der Verein eine Ausstiegsklausel ablehnte, kamen die Gespräche aber zu keinem erfolgreichen Abschluss. Teuchert wird den FCN folglich spätestens im nächsten Sommer verlassen.

Wahrscheinlicher aber ist, dass der 20-Jährige schon im Januar seine Koffer packt. Nürnberg könnte in diesem Fall noch eine Ablöse kassieren. Ein mögliches Ziel ist der VfB Stuttgart. Nach Informationen der ‚Bild‘ war Trainer Hannes Wolf bereits persönlich vor Ort, um sich ein Bild vom pfeilschnellen Stürmer zu machen.

Teuchert-Gala gegen den VfB

Die Schwaben kennen Teuchert noch aus der vergangenen Zweitliga-Saison. Ende April, als die heiße Phase um den Aufstieg in vollem Gange war, gastierte der VfB in Nürnberg. Am Ende gewannen die Stuttgarter mit 3:2, zur Halbzeit hatte der Club aber 2:0 in Führung gelegen. Einen Treffer hatte Teuchert vorbereitet, den anderen erzielte der gebürtige Coburger nach einem 70-Meter-Solo selbst.

Beim VfB könnte die Akte Teuchert nach dem geplatzten Wechsel von Maximiliano Romero nun ganz oben auf dem Schreibtisch liegen. Konkurrenz muss man aber bei einem U21-Nationalspieler zum Schnäppchenpreis immer fürchten. So soll auch Hertha BSC ein Auge auf Teuchert geworfen haben.