1.) Kevin de Bruyne (FC Chelsea): Der 22-jährige Youngster war der Königstransfer des Winters. Nicht nur für den VfL Wolfsburg, sondern in der gesamten Bundesliga. Nach zähem Ringen konnte Manager Klaus Allofs den Wunschspieler schließlich für rund 17 Millionen Euro nach Wolfsburg holen. Insbesondere Bayer Leverkusen und Schalke 04 hätten den Offensiv-Allrounder gerne in ihren Reihen gehabt. Von kurzer Dauer war für de Bruyne das Kennenlernen mit Diego. Der Brasilianer wechselt auf den letzten Drücker zurück zu Atlético Madrid.

2.) Milos Jojic (Partizan Belgrad): Nach der Verletzung von Jakub Blaszczykowski musste Borussia Dortmund – so ungern Hans-Joachim Watzke dies tut – noch einmal handeln. Zahlreiche Namen schwirrten durch die hiesigen Medien. Kevin Volland und Lewis Holtby galten als die heißesten Kandidaten. Letztlich zauberte der BVB den bis dato für die Meisten unbekannten Milos Jojic aus dem Hut. Der 21-jährige Offensiv-Spieler gilt als großes Talent. Er ist dribbelstark, besitzt einen guten Antritt und kann zudem den tödlichen Pass spielen – wenngleich der Youngster hier und da womöglich noch ein Kabinettstückchen zu viel einbaut. Vom Potenzial her könnte sich die Borussia für zwei Millionen Euro ein echtes Schnäppchen geangelt haben.

3.) Andrés Guardado (FC Valencia): Den schnellen, trickreichen Mexikaner hatte wohl kaum ein Experte auf der Liste für einen möglichen Bundesligawechsel. Bayer Leverkusen sicherte sich den Zuschlag für den 27-jährigen Außenspieler, der einst als Top-Talent aus Mexiko zu Deportivo La Coruña wechselte. Guardado kommt zunächst als Leihspieler bis Saisonende. Unklar ist allerdings noch, ob der mexikanische Nationalspieler als Linksverteidiger oder als Backup für Heung-Min Son vorgesehen ist. Geldnöte zwangen den FC Valencia, den technisch versierten Mexikaner abzugeben.

4.) Ludovic Obraniak (Girondins Bordeaux): Am Deadline-Day machte auch Manager Thomas Eichin Nägel mit Köpfen und holte den polnischen Nationalspieler an die Weser. Der 29-jährige Offensiv-Allrounder unterschrieb bei Werder bis 2016. Linksfuß Obraniak soll den Norddeutschen im Abstiegskampf helfen und der schwächelnden Offensive Leben einhauchen. In Werder-Kreisen hoffen alle bereits auf den neuen Johan Micoud. Dass der Neuzugang in die Fußstapfen von ‚Le Chef‘ treten kann, bleibt allerdings zu beweisen.

5.) Dong-Won Ji (AFC Sunderland): Noch einer für Borussia Dortmund. Der BVB verpflichtete den koreanischen Mittelstürmer vom AFC Sunderland. Allerdings wurde der 22-jährige postwendend an den FC Augsburg verliehen, ehe er im Sommer zurück nach Dortmund kehrt. Zum Leidtragen der Schwarz-Gelben, wie sich herausstellte. Zum Rückrundenauftakt sorgte der Nationalspieler Südkoreas mit seinem Kopfballtor zum entscheidenden 2:2-Ausgleichstreffer für den FCA im Signal Iduna Park.