Karl-Heinz Rummenigge hat sich zur andauerndem Trainersuche des FC Bayern München geäußert. Die Ausgangslage ist klar: Nach dem Fiasko mit dem Italiener Carlo Ancelotti und der Rettung durch Altmeister Jupp Heynckes muss eine Entscheidung für den Sommer 2018 her. Die Namen Thomas Tuchel, Julian Nagelsmann, Jürgen Klopp und Luis Enrique machten bereits die Runde. Jetzt gibt es endlich eine Tendenz.

Im Interview mit dem Fernsehsender ‚Sky‘ wird der Vorstandsvorsitzende bei dem schwelenden Thema deutlich: „Was entschieden ist: Wir werden am 1.7. einen deutschen Trainer präsentieren. Am besten Jupp Heynckes, sonst in Absprache mit ihm einen anderen.“ So klar hatte sich noch niemand aus der FCB-Führungsriege über die Zeit nach dieser Saison artikuliert.

Heynckes ist die favorisierte Lösung

Die Hoffnung, Heynckes von einer weiteren Zusammenarbeit überzeugen zu können, ist also weiterhin da. Rummenigge erklärt: „Wir haben einen Trainer, der hat jetzt 17 Spiele betrieben und 16 Mal sind wir als Sieger vom Platz gegangen. Wir wären ja schlecht beraten, wenn wir diesen Mann, der ja nicht nur ein guter Trainer sondern auch ein wunderbarer Mensch ist, wenn wir den so ohne weiteres kampflos aufgeben würden. Das werden wir auch nicht tun.“

Zudem ist die Überzeugung gereift, dass sich ein kommunikatives Desaster wie mit Star-Coach Ancelotti geschehen, nicht wiederholen darf. Erst wenn Heynckes seine Absage dauerhaft aufrecht erhält, werden deutsche Toptrainer wie Tuchel, Nagelsmann oder Klopp kontaktiert werden.