Wer wird der nächste Trainer des FC Bayern München? Diese Frage wird wohl noch eine Weile ungeklärt bleiben, denn bis auf Weiteres wird Hansi Flick die Mannschaft betreuen. Nachdem sich die Münchner kurzfristige Absagen von Erik ten Hag und Thomas Tuchel einhandelten, strebt man nun eine langfristige Lösung ab kommender Saison an.

Diese soll einem Bericht von ‚The Athletic‘ zufolge Mauricio Pochettino heißen. Der derzeitige Coach von Tottenham Hotspur gelte als „die bevorzugte Lösung“ in München. Zwar steht der Argentinier in London eigentlich noch bis 2023 unter Vertrag, aufgrund der bisher enttäuschenden Spurs-Saison könnte der 47-Jährige aber zeitnah zur Verfügung stehen. Dann werde man in München „alles unternehmen“ um Pochettino schon früher zu bekommen.

Der deutsche Rekordmeister wäre im Bestreben, Pochettino als Cheftrainer zu engagieren, nicht ohne Konkurrenz. Auch Real Madrid und Manchester United beobachten die Situation bei Tottenham genau und bringen sich bereits seit längerem in Stellung, um den Argentinier von einem Engagement bei ihrem Klub zu überzeugen.

Gedankenspiele mit Alonso

Auch der Name des ehemaligen Bayern-Akteurs Xabi Alonso ist ‚The Athletic‘ zufolge an der Säbener Straße gefallen. Der Spanier genießt bei den Bayern-Verantwortlichen immer noch einen ausgezeichneten Ruf. Seit diesem Sommer trainiert Alonso erfolgreich die zweite Mannschaft seines Jugendklubs Real Sociedad San Sebastián.

Mit 23 Punkten aus zwölf Spielen befindet sich das Alonso-Team mitten im Aufstiegsrennen der dritten spanischen Liga. Der 37-Jährige steht jedoch erst am Beginn seiner Trainerlaufbahn und ist daher nicht mehr als ein Kandidat für die Zukunft. Alonso wäre wohl erst „in zwei bis drei Jahren“ eine Option für den Cheftrainerposten bei den Bayern. Der Fokus liegt nun auf der Personalie Pochettino.