2010 ging Mesut Özil für rund 18 Millionen Euro Ablöse vom SV Werder Bremen zu Real Madrid. Der offensive Mittelfeldakteur reifte unter Startrainer José Mourinho in den vergangenen beiden Jahren zum Weltklassespieler heran. Aktuell durchlebt der 24-Jährige die schwierigste Phase seit seiner Ankunft in der spanischen Hauptstadt. In der Liga beträgt der Rückstand auf den FC Barcelona nach 13 Spielen bereits elf Punkte und Özil steht im Zentrum der medialen Kritik.

Zuletzt wechselte Mourinho den deutschen Nationalspieler gegen Betis Sevilla (0:1) bereits zur Pause aus. Die Champions League-Partie bei Manchester City (1:1) verfolgte Özil 90 Minuten von der Bank aus. Immer häufiger agiert der keineswegs überzeugende Neuzugang Luka Modrić auf der Position des filigranen Technikers. Wie die spanische ‚as‘ berichtet, beobachtet allen voran Borussia Dortmund Özils Situation mit Argusaugen. Dem Blatt zufolge könnte der Deutsch-Türke Thema im Signal Iduna-Park werden, sollte Mario Götze den amtierenden Deutschen Meister im kommenden Sommer verlassen.

Zwar verlängerte Götze seinen Kontrakt beim BVB im Frühjahr vorzeitig bis 2016, doch das Arbeitspapier des 20-Jährigen beinhaltet eine Ausstiegsklausel. Der FC Arsenal bot im vergangenen Winter bereits rund 40 Millionen für den Youngster. Hält dieser seine aktuelle Galaform, dürften im kommenden Sommer nahezu alle Topteams mit Götze liebäugeln.

Özil könnte die entstehende Lücke nahtlos schließen, so die ‚as‘. Aktuell erscheint das beschriebene Szenario jedoch wenig realistisch, vor allem weil Özil stets betont, dass er seine Zukunft in Madrid sieht: „Es gibt für mich keinen einzigen Grund, Real zu verlassen.