
Hertha BSC Berlin kämpft gegen den Abstieg. Für den gesperrten Spielmacher Raffael das Horror-Szenario. Er werde nicht noch einmal in der zweiten Liga spielen, betont der Brasilianer. Er sei sich allerdings sicher, dass das Team ausreichend Qualität hat, um den Klassenerhalt zu schaffen.
Einen zweiten Abstieg innerhalb von drei Jahren würde Hertha BSC Berlin wohl nur schwer verkraften. Mühsam schaffte es das Team in der vergangenen Saison, die verlorenen Sympathien wieder zurückzugewinnen. Ob die launischen Berliner eine weitere Spielzeit in der zweiten Liga verzeihen würden, ist fraglich.
Spielmacher Raffael wäre dann nicht mehr mit von der Partie. „Ein zweiter Abstieg wäre ein Albtraum für mich. Die zweite Liga tue ich mir nicht mehr an. Eine Saison reicht für eine ganze Karriere“, stellt der Brasilianer, der großen Anteil am Aufstieg trägt, in der ‚Bild‘ klar.
Auch in der laufenden Saison ist Raffael einer der stärksten Akteure bei der Hertha. Sein Fehlen wegen Rot-Sperre war für die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe in den ersten beiden Rückrundenspielen nicht zu kompensieren. „Ich denke nur an Hertha. Ich kann es kaum erwarten, im Pokal gegen Gladbach und dann in Stuttgart wieder zu spielen. Die Spiele fehlen mir genau so sehr, wie gesagt wird, dass ich dem Team fehle“, sagt Raffael.
Gedanken an den Abschied im Sommer verschwendet der 26-Jährige, dessen Vertrag bis 2014 datiert ist, (noch) nicht. „Ich bin überzeugt, dass das Team über genug Qualitäten verfügt, um erstklassig zu bleiben. Ich bin mir sicher, dass wir das Ganze drehen werden“, ist Raffael zuversichtlich, dass er gar nicht in den Entscheidungskonflikt kommt, der im Fall des erneuten Abstiegs aufträte.
Tobias Feldhoff
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