Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch mit einem gerissenen Kreuzband glaubt Nationalspieler Niklas Süle offenbar an die Chance, bei der Europameisterschaft im kommenden Sommer dabei zu sein. Nach Informationen der ‚Bild‘ hat der 24-jährige Innenverteidiger des FC Bayern „weiterhin das Ziel EM 2020.

Stand jetzt mutet das jedoch als Zweckoptimismus an. Wie die ‚Bild‘ darüber hinaus erfahren hat, ist bei dem Vorfall im Spiel gegen den FC Augsburg (2:2) nämlich nicht nur das vordere Kreuzband, sondern auch der Meniskus zu Schaden gekommen. Dies soll sich bei der Operation am Sonntag herausgestellt haben. Die Verletzung ist demnach noch gravierender als erwartet.

Nach Einschätzung des Boulevardblatts wird Süle für sein Comeback „wohl länger brauchen“ als die in der Regel kalkulierten sechs Monate. Hinzukommt, dass es für den Innenverteidiger der zweite Kreuzbandriss im linken Knie ist. In vielen solcher Fälle verlängert sich die Ausfallzeit nochmals deutlich, kann zehn oder sogar zwölf Monate betragen. Nach aktuellem Stand jedoch alles Spekulation.