Schon nach zwölf Minuten tat Robert Lewandowski das, was er am besten kann: Er traf für den FC Bayern und brachte seinen Arbeitgeber damit auf die Siegerstraße. Trotz der frühen Führung und einem Gegner in Unterzahl taten sich die Münchner aber im Anschluss schwer. Auch weil Lewandowski zu eigensinnig agierte, was ihm ausgerechnet Kritik von Arjen Robben einbrachte. Mit Alleingängen auf dem Platz kennt sich der Niederländer schließlich aus.

Doch ein verpasstes Abspiel war in dieser Woche nicht die einzige Verfehlung von Lewandowski. Zuletzt sorgte der Pole mit einem kritischen Interview für Aufsehen. In diesem ließ er durchblicken, dass er nicht zufrieden ist mit der Kaderzusammenstellung beim FCB: „Bis heute hat Bayern München nie mehr als rund 40 Millionen an Ablösesummen für einen Spieler bezahlt. Im internationalen Fußball ist das schon längst eine Summe, die eher Durchschnitt als Spitzenwert ist.“

Transfers in anderen Sphären hat schon vor Jahren Real Madrid getätigt. Und die Königlichen machen auch seit Jahren Lewandowski und seinen Beratern Avancen. Ein Wechsel nach Spanien schien durch die Vertragsverlängerung in München bis 2021 zuletzt kein Thema mehr zu sein. Beim Stürmer selbst ist dieser Plan aber durchaus noch im Hinterkopf.

Laut ‚Sport Bild‘ macht Lewandowski intern keinen Hehl daraus, dass Real Madrid „sein Traumverein ist“. Entschieden hat er sich im vergangenen Dezember dennoch für die Ausdehnung seines Kontrakts an der Säbener Straße. Man bekommt zunehmend das Gefühl, dass der 29-Jährige diesen Schritt mittlerweile bereut. Denn zu den Titelfavoriten in der Königsklasse gehören die Bayern in der aktuellen Form nicht. Real dagegen gewann den Henkelpott zuletzt sogar zweimal in Folge.