Bei RB Leipzig zeichnet sich für den kommenden Sommer ein größerer Umbruch ab. Erster Kandidat für einen Wechsel ist laut dem ‚kicker‘ Innenverteidiger Dayot Upamecano. Folgendes Szenario nehme Formen an: Der 20-Jährige werde seinen 2021 auslaufenden Vertrag bei den Sachsen nicht verlängern. Mit Blick auf die wirtschaftliche Vernunft bliebe dann nur noch der Verkauf.

Wir wissen, dass wir mit Upa einen der besten Innenverteidiger Europas haben. Natürlich würden wir gern mit ihm verlängern“, so Vorstandschef Oliver Mintzlaff im Interview mit der ‚Bild‘. Große Hoffnungen darf man sich bei RB aber wohl nicht machen. Über die Transferstrategie sagt Mintzlaff: „Wir sind kein Verkaufsklub. Aber natürlich müssen wir irgendwann auch mal Spieler verkaufen – wir können ja nicht nur einkaufen. Das bedeutet, auch mal absolute Leistungsträger abzugeben.“

Auf 60 Millionen Euro beläuft sich 2020 die Klausel des athletischen Franzosen. Der ‚kicker‘ spekuliert allerdings darüber, dass Leipzig den Youngster sogar für eine Summe unterhalb dieser Marke ziehen lassen wird, „um überhaupt wirtschaftlichen Profit zu erzielen“. Interesse bekundeten zuletzt der FC Arsenal und davor auch der FC Barcelona.

Weitere Spieler auf dem Sprung?

Neben Upamecano hat Sportchef Markus Krösche weitere offene Personalien auf dem Schreibtisch liegen. Lose Gespräche über eine Vertragsverlängerung laufen mit Lukas Klostermann (23). Dessen Arbeitspapier ist ebenfalls bis 2021 datiert. Ausgang offen.

Noch deutlich wahrscheinlicher sind die Abschiede von Kevin Kampl (29) und Diego Demme (27). Beide hatten zuletzt immer wieder angedeutet, im Laufe ihrer Karrieren ein Abenteuer im Ausland wagen zu wollen. Kampl liebäugelt mit Spanien, Demme mit Italien, dem Heimatland seines Vaters. Auch die Verträge der beiden erfahrenen Mittelfeldspieler enden 2021. Gleiches gilt im Übrigen für Konrad Laimer (22). Bei dem Österreicher ist aber noch keine Tendenz zu erkennen.