Van der Vaart: Keine Angst vor dem Abstieg – BVB als Vorbild

Van der Vaart: Keine Angst vor dem Abstieg – BVB als Vorbild

26.09.2012 - 13:03 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Rafael van der Vaart blickt optimistisch in die ZukunftRafael van der Vaart blickt optimistisch in die Zukunft©Maxppp

Rafael van der Vaart sieht den Hamburger SV nicht als möglichen Abstiegskandidaten. Mittelfristig peilt der Niederländer mit den Hanseaten die internationalen Plätze an und nennt Borussia Dortmund als Vorbild für einen gelungenen Neuanfang.

Die Euphorie im Umfeld des Hamburger SV kennt seit der Rückkehr von Rafael van der Vaart fast keine Grenzen mehr. Der 29-jährige Mittelfeldspieler wechselte am letzten Tag der abgelaufenen Transferperiode für rund 13 Millionen Euro Ablöse von den Tottenham Hotspurs an die Elbe und soll die junge HSV-Mannschaft aus den Abstiegsregionen der Tabelle führen. Am vergangenen Wochenende demonstrierte der Niederländer seine Klasse und bereitete zwei der drei Treffer beim 3:2-Heimsieg gegen Borussia Dortmund mustergültig vor.

Druck verspürt van der Vaart in Anbetracht der aktuellen sportlichen Situation allerdings nicht. „Das kenne ich sehr gut, weil ich das schon einmal erlebt habe. In meinem zweiten Jahr beim HSV (2006, Anm. d. Red.), das haben einige vielleicht vergessen, waren wir in der Winterpause auf Platz 18 und nach dem Winter haben wir kein Spiel mehr verloren“ erklärt der Spielmacher gegenüber ‚Eurosport‘ und ist zuversichtlich, dass die Mannschaft nicht gegen den Abstieg spielen wird.

Mittelfristig soll sich der Klub wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Als Beispiel für einen gelungenen Neuanfang nennt van der Vaart den BVB. „Wenn man sieht, wie Dortmund im Moment spielt. Die waren auch vor vier Jahren fast pleite, mussten Talente hochbringen und guck mal, wo die jetzt stehen. Genau das Gleiche kann auch mit dem HSV passieren“, so der Edeltechniker. In den kommenden drei Jahren wird van der Vaart versuchen, entscheidend am Aufschwung mitzuwirken. Solange läuft sein Vertrag an der Elbe.

Martin Müller-Lütgenau

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