Wir müssen sehen, was machbar ist. Es ist nichts ausgeschlossen“, erklärt Frank Arnesen mit Blick auf die mögliche Verpflichtung von Rafael van der Vaart. Seit geraumer Zeit gilt der 29-jährige Niederländer von den Tottenham Hotspurs als Kandidat für das offensive Mittelfeld des Hamburger SV. Van der Vaart liebäugelt mit der Rückkehr an die Elbe, Probleme bereitet nach wie vor die Finanzierung des Transfers.

Nach Informationen des ‚Hamburger Abendblatts‘ haben die Verantwortlichen der Hamburger bereits vor der heutigen Aufsichtsratssitzung um 18 Uhr beschlossen, dass man die Ablöseforderung der ‚Spurs‘ in Höhe von 18 Millionen nicht diskutieren werde. Dem Bericht zufolge könnten die Hanseaten auch mit Hilfe von Investor und Edelfan Klaus-Michael Kühne höchsten zwölf Millionen Euro nach London überweisen.

Thorsten Fink bezeichnet die Erfüllung der Forderungen aus London gegenüber der ‚Welt‘ als „utopisch“. Der HSV-Trainer rechnet nicht mehr mit einer Einigung bis Freitag Abend: „Ich habe das Gefühl, dass sich der Transfer nicht realisieren lässt aufgrund dieser Forderung. Wenn zwei Parteien so weit auseinander sind, dann gibt es ja gar keine Verhandlungsbasis.“

Nur wenn Tottenham-Geschäftsführer Daniel Levy, der als waghalsiger Spekulant gilt, dem Bundesligisten entgegenkommt, könnte der Transfer doch noch über die Bühne gehen. Bleibt der Premier League-Klub bei seiner Forderung für van der Vaart, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, wäre der Wechsel des Nationalspielers hingegen endgültig geplatzt.