In der zweiten Liga ist Nils Petersen unangefochten bester Torjäger. Mit 24 Treffern führt der 22-Jährige die Torschützenliste souverän vor Benjamin Auer (19) und Benjamin Lauth (16) an. Kaum verwunderlich also, dass die Lockrufe aus der Bundesliga immer lauter wurden. Schalke 04, der SC Freiburg und die TSG Hoffenheim zeigen sich unter anderem interessiert, insgesamt haben den Spieler laut ‚kicker‘ elf Bundesligisten im Visier.

Dass der FC Bayern München konkrete Anstrengungen unternimmt, Petersen im Sommer zu verpflichten, ist angesichts des eigenen Selbstverständnisses doch etwas überraschend. Wie die ‚Bild‘ berichtet, hat der Rekordmeister die Verhandlungen mit dem Stürmer von Energie Cottbus aufgenommen. „Nils ist in mein Büro gekommen und fragte, ob er Gespräche mit dem FC Bayern führen kann“, bestätigt Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Die Bayern machen also ernst im Buhlen um den Zweitligastar, der laut ‚kicker‘ für eine festgeschriebene Ablöse von 2,8 Millionen Euro wechseln darf. Und die Chancen für die Münchner stehen gut. Aus welchen Gründen sollte Petersen eine Offerte des großen FC Bayern ablehnen, zumal Neu-Trainer Jupp Heynckes die treibende Kraft ist, die auf eine Verpflichtung des ehemaligen U21-Nationalspielers drängt.