Vertragsverlängerung: Kind fordert Klarheit von Slomka

Vertragsverlängerung: Kind fordert Klarheit von Slomka

17.10.2012 - 15:54 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Mirko Slomka ist beim FC Bayern im GesprächMirko Slomka ist beim FC Bayern im Gespräch©Maxppp

Hannover 96 hat seit dem Amtsantritt von Mirko Slomka eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Vor allem in der heimischen Arena sind die Niedersachsen kaum zu bezwingen. Klubboss Martin Kind will den Weg mit dem Erfolgstrainer Slomka weitergehen. Hinhalten lassen möchte er sich nicht.

Mirko Slomkas Marktwert ist in den vergangenen Jahren in die Höhe geschnellt. Nach einer erfolgreichen Zeit auf Schalke, die jedoch mit der Entlassung des Fußballlehrers endete, scheint der 45-Jährige bei Hannover 96 sein optimales Umfeld gefunden zu haben. Aus der grauen Maus hat Slomka eine Mannschaft geformt, die konstant um die internationalen Plätze mitspielt.

Die Erfolge mit den ‚96ern‘ haben den FC Bayern auf den Plan gerufen. Laut Slomka gibt es zwar „kein Angebot eines anderen Vereins“, jedoch ist der Coach einer der Kandidaten auf die Nachfolge von Jupp Heynckes. Da sein Kontrakt in Hannover zum Ende der Saison ausläuft, wird Klubboss Martin Kind der ‚Sport Bild‘ zufolge langsam unruhig, was die Vertragsverlängerung mit dem Erfolgstrainer betrifft: „Zeit ist nicht unendlich da, aber dieses Jahr nehmen wir sie uns. Meine deutliche Bitte ist, dass wir bis Jahresende alles geregelt haben.“

Kind macht mit seiner Aussage deutlich, dass er sich nicht auf ein Gefeilsche bis Saisonende einlassen will. Möglicherweise ahnt der 68-Jährige, dass Slomka auf den Job beim Rekordmeister spekuliert. Jörg Schmadtke kann eine solche Tendenz allerdings nicht erkennen. „Die Gespräche sind nicht so angelegt, dass auf Zeit gespielt wird“, so die Wahrnehmung des Managers. Sollten die Bayern konkretes Interesse entwickeln, bliebe ihnen wohl bis Ende des Kalenderjahres Zeit, Slomka davon in Kenntnis zu setzen. Die Verhandlungen zwischen Hannover und Slomka werden fortgesetzt – Ausgang offen.

Matthias Rudolph

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