Kaum ein Klub dürfte so große Schwierigkeiten haben, den aktuellen Tabellenstand zu erklären, wie der VfB Stuttgart. Die Schwaben befinden sich mitten im Abstiegskampf, dabei stellt der VfB die drittbeste Offensive der Liga. Die Defensive darf sich im Liga-Vergleich zwar nur auf Rang 13 einreihen, dennoch wird das Problem der Schwaben deutlich – Schützenfesten wie gegen Werder Bremen oder Borussia Mönchengladbach folgen unnötige Punkteverluste wie gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:3 nach 3:0).

Beim VfB scheint man das Problem der Mannschaft dennoch in der Offensive ausgemacht zu haben. Wie mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Printausgabe der japanischen Zeitung ‚Sports Nippon‘ berichten, bemüht sich Manager Fredi Bobic um Jungo Fujimoto von Shimizu S-Pulse.

Der 26-jährige Offensiv-Allrounder ist flexibel einsetzbar. Bei seinem Heimatklub agiert Fujimoto als Außenstürmer und kommt im offensiven Mittelfeld zum Einsatz. In der J-League präsentiert sich der Japaner als durchaus treffsicher. In 62 Liga-Spielen gelangen 16 Tore und zehn Vorlagen. Die Quelle spekuliert über eine mögliche Ablöse in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Spätestens seit Shinji Kagawa scheinen asiatische Offensivkräfte in der Bundesliga in Mode zu sein.



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