Das 1:1 gegen Hannover am vergangenen Freitag verpasste Michael Reschke dem Vernehmen nach, weil er auf Reisen war. Der Sportvorstand des VfB Stuttgart bastelt an der Verpflichtung von Maximiliano Romero. Für den Nachwuchs-Stürmer von Vélez Sarsfield haben die Schwaben laut argentinischen Medien ein erstes Angebot in Höhe von rund acht Millionen Euro abgegeben. Die Ausstiegsklausel liegt bei zwölf Millionen.

Am gestrigen Montag hätte Romero eigentlich beim Ligaspiel gegen Olimpo (3:0) mitwirken sollen. Offiziell verpasste der 18-Jährige die Partie aber wegen einer Verletzung. Der TV-Sender ‚TyCSports‘ vermutet aber vielmehr, dass die Gespräche mit dem VfB für das Fernbleiben verantwortlich waren.

So oder so bleibt festzustellen: Die Stuttgarter haben ernsthaftes Interesse an Romero und sind bereit, für den Youngster tief in die Tasche zu greifen. In Cannstatt könnte der Argentinier im Schatten von Daniel Ginczek und Simon Terodde auf Bundesliga-Niveau gebracht werden.

Vom Spielstil ähnelt Romero dem wuchtigen Ginczek, der allerdings häufig mit Verletzungen zu kämpfen hat. Genau wie der 26-Jährige ist auch der Südamerikaner robust im Zweikampf, dynamisch im Laufduell, technisch aber nicht immer astrein unterwegs. VfB-Manager Reschke sieht dennoch großes Potenzial und will nach Emiliano Insúa und Santiago Ascacíbar den nächsten Argentinier nach Stuttgart holen.