Knapp 50 Millionen Euro gab der VfB Stuttgart in der laufenden Saison für Neuzugänge aus, gebracht hat es den Schwaben wenig. Der heutigen Partie gegen Fortuna Düsseldorf (18:00 Uhr) zittern die Schwaben deshalb entgegen. Bei einer Niederlage wäre man endgültig fest im Abstiegssumpf gefangen, während sich die Rheinländer nach oben absetzen könnten.

Sollte Stuttgart tatsächlich in Düsseldorf verlieren, könnte dies auch personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Die ‚Bild‘ schreckt zumindest nicht davor zurück, ein „Endspiel für alle“ auszurufen. Trainer Markus Weinzierl müsse demnach genauso akut um seinen Job fürchten wie Sportchef Michael Reschke.

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich habe zwar eigentlich nicht vor, in dieser Saison noch einmal den Trainer zu wechseln, doch bei einer deutlichen Niederlage habe der 70-Jährige möglicherweise keine andere Wahl. Seitdem er Tayfun Korkut im Oktober als Trainer ablöste, weist Weinzierl eine verheerende Statistik auf: 0,77 Punkte im Schnitt, nur ein Punkt aus den vergangenen fünf Bundesligaspielen.

Für den Fall, dass Weinzierl den VfB tatsächlich wieder verlassen muss, haben die Schwaben bereits einen Notfallplan ausgearbeitet. Markus Gisdol und Felix Magath wurden bereits als Nachfolgekandidaten für den 44-Jährigen gehandelt. Bei einem Sieg gegen die Fortuna würde Weinzierl die Gerüchteküche wohl deutlich abkühlen.