Ob der VfB Stuttgart in der nächsten Saison in der ersten oder zweiten Liga spielen wird, steht in den Sternen. Unabhängig davon gilt es nach einer schon jetzt als desaströs einzustufenden Saison, den Scherbenhaufen zusammenzukehren. Diese Aufgabe soll Sven Mislintat übernehmen.

Laut der ‚Bild‘ wird der 46-Jährige bei acht Spielern genau hinschauen, ob eine gemeinsame Zukunft sinnvoll ist. Holger Badstuber und Pablo Maffeo spielen seit längerem keine Rolle mehr. Sollte Markus Weinzierl Trainer in Cannstatt bleiben, ist eine Rückkehr in die Startelf nahezu ausgeschlossen. Dann hilft wohl nur noch ein Wechsel.

Bei Christian Gentner, Dennis Aogo und Andreas Beck läuft der Vertrag aus. Ob einer oder mehrere der Routiniers ein neues Arbeitspapier erhalten, ist ungewiss. Tendenziell stehen die Zeichen eher auf Trennung. Es soll Platz für einen Neuanfang gemacht werden.

Auch Mario Gómez und der häufig verletzte Daniel Didavi konnten die Erwartungen in dieser Spielzeit nicht einmal im Ansatz erfüllen. Als Wackelkandidat wird in der ‚Bild‘ zudem noch Anastasios Donis genannt. Der Grieche hat die Anlagen, ein Leistungsträger zu sein. Bei sämtlichen Trainern der vergangenen Jahre konnte er sich aber nicht dauerhaft durchsetzen.

Bleiben die Leihspieler?

Gleiches gilt auch für Chadrac Akolo, der in der Rückrunde nur ein einziges Mal für acht Minuten auf dem Rasen stand. Aktuell ist der Kongolese verletzt. In Richtung neue Saison wird der 24-Jährige aber genau wie der gleichaltrige Erik Thommy eine Perspektive sehen wollen. Ansonsten wäre eine Trennung sinnvoll.

Zudem muss Mislintat entscheiden, wie es mit Steven Zuber und Alexander Esswein weitergehen soll. Das Flügel-Duo ist bis Saisonende ausgeliehen. Während Zuber dem VfB zumindest in Sachen Torgefahr weiterhilft, agiert Esswein meist harmlos. Nur beim Zweitgenannten besitzt der VfB aber eine Kaufoption. Eine von vielen ungünstigen Konstellationen, die Mislintat lösen muss.