Der FC Chelsea, Inter Mailand und Bayern München – die Interessenten an André Schürrle und Lars Bender sind ebenso zahlreich wie hochkarätig. Dass ein Spieler die Anfragen solch großer Klubs nicht einfach abhakt, hält Rudi Völler für völlig normal. „André hat sich Gedanken über Chelsea gemacht – legitim. Und Lars hat das Bayern-Interesse geschmeichelt“, sagt der Sportdirektor von Bayer Leverkusen in der ‚Bild‘.

Allerdings hätte für den Verein nach kurzer Marktanalyse nie zur Debatte gestanden, die beiden Leistungsträger in diesem Sommer abzugeben. „Nein zu sagen fiel uns leicht. Unsere Ziele erreichen wir eher mit Bender und Schürrle als ohne sie. Wir hätten so schnell keinen gleichwertigen Ersatz bekommen“, berichtet Völler, der noch einmal klarstellt: „Beide bleiben hier.“

Daran würden auch weitere Angebote nichts ändern. Zumal Völler überzeugt ist, dass den Nationalspielern zukünftig alle Türen offenstehen. „Das war nicht eure letzte Anfrage, diese Angebote machen euch nur noch besser“, habe er Bender und Schürrle versichert.

Vermutlich werden wirklich in den kommenden Wochen weitere Offerten eingehen. Ganz abgeschrieben hat der FC Bayern Bender noch nicht. Der Rekordmeister will entweder den Deutschen oder den Spanier Javi Martínez für das defensive Mittelfeld verpflichten. „Wenn wir einen von den beiden bekommen, ist es schön. Ansonsten aber kein Problem. Wir haben vollstes Vertrauen in den aktuellen Kader“, sagte Matthias Sammer am Montag.