Hans-Joachim Watzke kündigt drastische Maßnahmen an, sollte noch einmal ein Spieler von Borussia Dortmund in den Streik treten, um einen Wechsel zu erzwingen. „Der Nächste wird länger auf der Tribüne sitzen“, versichert der BVB-Geschäftsführer im Gespräch mit dem ‚ZDF‘. Seine Begründung: „Wenn Spieler streiken und dem Verein nur eine einzige Handlungsalternative geben, kann man das als Erpressung bezeichnen.

Zur Erinnerung: Sowohl Ousmane Dembélé als auch Pierre-Emerick Aubameyang hatten ihre Wechselwünsche untermauert, indem sie dem Training der Dortmunder ferngeblieben sind. Letztlich stimmte die BVB-Führung beiden Transfers zu, um größeren Schaden von der Mannschaft fernzuhalten und angemessene Ablösen zu kassieren.

FT-Meinung: Watzkes Worte sind deutlich. Doch ob sie dann auch so umgesetzt würden, müsste der BVB-Boss im Ernstfall beweisen. Schließlich geht es noch um andere Dinge als reine Prinzipien. Die wirtschaftliche Vernunft kann Watzke schlichtweg nicht außer Acht lassen.