Dass sich die Vertragsgespräche mit RB Leipzig so in die Länge zogen, war schon ein erstes Zeichen. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff untermauerte nun erstmals öffentlich die Befürchtungen der Leipzig-Fans, dass Timo Werner auf gepackten Koffern sitzt. Bei ‚Sky‘ sagte der RB-Vertreter: „Wir wollen bekanntermaßen mit ihm verlängern und ihn natürlich unbedingt halten. Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte.“

Und Mintzlaff ergänzte: „Wir sind in vernünftigen Gesprächen und werden eine Lösung finden, die für alle gut ist. Wir müssen dann sehen, was das Richtige für uns ist und für Timo.“ Wie es aussieht, geht es also nur noch darum, mit dem abnehmenden Verein eine Ablöse auszuhandeln, die alle Parteien glücklich macht.

Der ‚Bild‘ zufolge ist längst alles klar zwischen Werner und dem FC Bayern München. Wenn dem tatsächlich so ist, hat Mintzlaff den Ball nun an die Säbener Straße weitergespielt. Die Bayern sind somit am Zug, ein Angebot für Werner abzugeben, das einen monatelangen Poker vermeidet.

Andererseits befinden sich die Münchner in einer komfortablen Position. Denn gibt es keine Einigung in diesem Sommer, könnte der Stürmer ein Jahr später ablösefrei wechseln. Ein Szenario, das die Leipziger unbedingt vermeiden wollen.