Die Bosse des VfB Stuttgart müssen nach dem desaströsen 0:3 bei Fortuna Düsseldorf eine weitreichende Entscheidung treffen. Entweder Markus Weinzierl erhält weiterhin das Vertrauen oder der Tabellen-16. greift 13 Spiele vor Schluss noch einmal nach dem letzten Strohhalm und wechselt erneut den Trainer.

Sollten Präsident Wolfgang Dietrich und seine Mitstreiter zu dem Entschluss kommen, dass Weinzierl seine Chance nicht genutzt hat, bleiben den Schwaben zwei Optionen. Entweder sie installieren vor den beiden schwierigen Spielen gegen RB Leipzig und Werder Bremen direkt einen neuen Übungsleiter. Dieser hätte dann allerdings einen komplizierten Start vor der Brust.

Gehandelt wurden zuletzt Markus Gisdol und Felix Magath. Die ‚Bild‘ nennt zudem Jürgen Klinsmann als Kandidaten. Die heißeste Spur führt aber wohl zu Gisdol. Dieser kommt aus der Region, ist seit seiner Entlassung beim HSV vor gut einem Jahr auf Jobsuche und „stünde nach ‚kicker‘-Informationen bereit“.

Alternativ könnten laut dem Fachmagazin auch „Co-Trainer Andreas Hinkel und/oder U-19-Trainer Nico Willig übergangsweise übernehmen“. Der neue Cheftrainer hätte dann die Möglichkeit, womöglich erst Anfang März zum Abstiegsgipfel gegen Hannover 96 anzutreten. Zeit, die äußerst verunsicherte Mannschaft aufzurichten, bliebe dann aber kaum.