Es ist kein Geheimnis, dass Werder Bremen auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger ist. Der Italiener Marco Motta von Juventus Turin gilt dabei als aussichtsreicher Kandidat. Die wachsende Konkurrenz wäre für Clemens Fritz aber noch lange kein Grund, über einen Wechsel oder gar das Karriereende nachzudenken. „Ich scheue den internen Konkurrenzkampf nicht“, versichert der Werder-Kapitän gegenüber dem ‚kicker‘.

Fritz hat alle Karten selbst in der Hand. Der Vertrag des gebürtigen Erfurters läuft im kommenden Sommer aus. Das Arbeitspapier beinhaltet allerdings eine leistungsabhängige Option auf ein weiteres Jahr. Weil Fritz in dieser und der vergangenen Saison genug Spiele bestritten hat, kann er noch ein Jahr dranhängen. Es liegt an ihm: „Stand jetzt werde ich aus meiner Sicht auch im nächsten Jahr bei Werder spielen.

Die Voraussetzungen für eine weitere Saison in Grün-Weiß sieht der 33-Jährige vor allem bei sich selbst: „Ich muss mich weiter fit fühlen und ich muss von Verletzungen verschont bleiben.

Wenn es nach ihm geht, wird Fritz auch in der kommenden Saison die Werderaner ins Weserstadion führen. Sollte allerdings mit Motta tatsächlich ein neuer Verteidiger kommen und Fritz sich nicht steigern, wird es sich zeigen, ob Führungsqualitäten ausreichen, um einen Stammplatz zu sichern.