Max Kruse befasst sich offenbar sehr konkret mit einem Vereinswechsel. Nach Informationen der ‚Bild‘ „favorisiert Kruse nach drei erfolgreichen Jahren in Bremen den Abgang“. Das Ziel ist es, mit seinem neuen Klub wieder international zu spielen.

Theoretisch ist das sogar noch mit Werder möglich. Sollten die Grün-Weißen am finalen Spieltag gegen RB Leipzig gewinnen und die Konkurrenten aus Hoffenheim und Wolfsburg gleichzeitig keinen Sieg einfahren, wäre das Team von Florian Kohfeldt doch noch für die Europa League qualifiziert.

Kruse auf der Suche

Natürlich will er gerne europäisch spielen, aber es ist auch kein Ausschlusskriterium“, sagte Kohfeldt erst kürzlich. Doch genau das ist offensichtlich doch der Fall. Allerdings fliegen Kruse die Angebote bislang nicht gerade zu.

Der ‚Bild‘ zufolge haben die zwischenzeitlich interessierten Tottenham Hotspur und Inter Mailand mittlerweile „abgewunken“. Borussia Mönchengladbach hatte sich schon zuvor öffentlich aus dem Poker verabschiedet. Bleibt noch die AS Rom. In die Ewige Stadt führt seit Wochen die heißeste Spur.

FT-Meinung: Die Hoffnung stirbt zuletzt, lautet momentan das Motto bei Werder. Vieles würde sich ändern mit der zugegebenermaßen unwahrscheinlichen Qualifikation für Europa. Sollte das nicht gelingen, wird sich Kohfeldt wohl von seinem emotionalen Leader verabschieden müssen.