Seit seiner Ankunft ist Naldo auf Schalke Abwehrchef. Ablösefrei war der brasilianische Hüne im Sommer 2016 überraschend vom VfL Wolfsburg nach Gelsenkirchen gewechselt. Der erste Clou des damals neuen Sportvorstands Christian Heidel.

Bei S04 begann Naldo holprig, steigerte sich im Verlauf der Saison aber signifikant. Dennoch hätte sich der seit Sonntag 35-Jährige sein erstes Jahr in königsblau wohl anders, vor allem erfolgreicher und weniger disharmonisch vorgestellt.

Das vernahm man diesen Sommer offenbar auch in der Autostadt. Und da die Wölfe selbst in der Abwehr Sorgen plagten, wollten sie ihren ehemaligen Schlüsselspieler gerne zurückholen – was bei Naldo nicht schlecht ankam.

Königsblaue Pläne

Wie der schussstarke Innenverteidiger dem ‚kicker‘ verrät, fühlte er bei Schalke zwecks einer Rückkehr zum VfL im Sommer vor. „Fragen kann man ja mal“, sagt Naldo rückblickend.

Königsblau lehnte ohne Umschweife ab, das Thema war vom Tisch und Naldo blieb ohne Reue auf Schalke. Ein knappes Jahr läuft sein Vertrag beim Revierklub noch. Gut möglich aber, dass er auch als 36-Jähriger noch für S04 spielt.

Naldo besitzt eine Klausel, die an „eine bestimmte Anzahl an Spielen“ gekoppelt ist, wie er preisgibt. Erfüllt er diese, verlängert sich sein Kontrakt auf Schalke automatisch um ein weiteres Jahr. „Körperlich fühle ich mich gut. Wichtig ist, dass ich gesund bleibe und Spaß am Fußball habe. Ich kann mir vorstellen, noch ein Jahr dranzuhängen“, blickt der Routinier nach vorne.