Ganz so früh wie in den vergangenen Jahren ist Max Eberl in diesem Sommer nicht dran. Das ist allerdings auch der der Tatsache geschuldet, dass der Transfermarkt heuer insgesamt deutlich später an Fahrt aufnimmt. Nicht nur Karl-Heinz Rummenigge wartet auf den vielzitierten „Dominoeffekt“.

Eberl – so viel kann man bereits jetzt konstatieren – befindet sich wieder einmal auf einem sehr guten Weg, die Pläne bei Borussia Mönchengladbach umzusetzen. Marcus Thuram (EA Guingamp) wird in Kürze bei den Fohlen unterschreiben. Und auch im Fall Malang Sarr von OGC Nizza stehen die Chancen offenbar bestens. Laut ‚Bild‘ will der Innenverteidiger, der auch auf der linken Seite der Viererkette agieren kann, „unbedingt nach Gladbach“.

Etwas komplizierter gestaltet sich momentan noch das Ringen mit Nizza um die Höhe der Ablöse. Der Klub von der Côte d’Azur fordert stolze 20 Millionen Euro für sein Defensiv-Juwel. Eine Summe, die man durchaus als marktüblich bezeichnen kann, für die sich die Gladbacher jedoch ganz schön strecken müssen. Eberl verhandelt seit Wochen nach Kräften in dem Wissen, dass der Spieler der Borussia sein Ja-Wort bereits gegeben hat.

PreisfrageFT-Meinung: Es geht allem Anschein nach nur noch um den Preis. Ein Scheitern des Deals wird Eberl nicht riskieren, denn Sarr stellt exakt jenen Spielertypen dar, den Trainer Marco Rose gerne in seinen Reihen sehen würde. Das Problem: Rund sieben Wochen ist der Transfermarkt noch geöffnet. So lange könnte Nizza die Fohlen theoretisch noch auf die Folter spannen.