In der ersten Bundesliga-Saison von RB Leipzig war Emil Forsberg noch einer der gefeierten Helden, stellte mit 22 Torvorlagen einen neuen Ligarekord auf. Die aktuelle Spielzeit läuft für den Schweden weniger gut (ein Tor, zwei Assists). Seinen Frust hat Forsberg offenbar beim Trainer abgeladen.

Die ‚Bild‘ berichtet, dass der 26-Jährige verärgert war, als er von seiner Nicht-Nominierung für die Startelf gegen den FC Bayern erfuhr. Beim Abschlusstraining musste Forsberg in der vergangenen Woche in der B-Elf ran und vergriff sich in der Folge im Ton.

Fuck off (zu deutsch: Verpiss dich)“, habe der Mittelfeldspieler mindestens zweimal in der Kabine Richtung Coach Ralph Hasenhüttl geschrien. Gegen die Münchner (2:1) durfte Forsberg am Sonntag dann nur für die letzten 22 Minuten der Partie ran.

Wechsel im zweiten Anlauf?

Fakt ist: Schon vor der Saison wollte der Skandinavier Leipzig verlassen, sein Berater drängte auf einen Wechsel zum AC Mailand. Auch jetzt soll es trotz durchwachsener Saison Interessenten für Forsberg geben. Das italienische Portal ‚Calciomercato.com‘ nannte kürzlich den FC Arsenal, Bayern München und Juventus Turin.

FT-Meinung: RB-Sportdirektor Ralf Rangnick betonte bislang ausdrücklich, nach Naby Keïta (FC Liverpool) keinen weiteren Leistungsträger ziehen zu lassen. Sollte Forsbergs Verhältnis zu Hasenhüttl nachhaltige Risse erlitten haben und das Lager des Offensivspielers Druck ausüben, könnte den Sachsen allerdings ähnlicher Transfer-Ärger ins Haus stehen wie zuletzt in Dortmund mit Dembélé und Aubameyang.