Hasan Salihamidzic hat dem gestrigen Champions League-Achtelfinalhinspiel zwischen Ajax Amsterdam und Real Madrid beigewohnt. Der Sportdirektor des FC Bayern wurde auf der Tribüne gesichtet. Welche Spieler er dabei genau unter die Lupe nehmen wollte, ist nicht bekannt.

Klar ist aber, dass Ajax derzeit so etwas wie der Geheimtipp für alle Liebhaber des schönen Fußballs ist. In der Vorrunde bekamen das auch die Bayern zu spüren, die in den vergangenen Jahren nur von sehr wenigen Mannschaften derart spielerisch erdrückt wurden wie vom niederländischen Rekordmeister (1:1, 3:3).

De Ligt hat „große Entwicklungskraft“

Kapitän des Ensembles ist der blutjunge Innenverteidiger Matthijs de Ligt, den nahezu jeder europäische Topklub auf dem Schirm hat. Der 19-Jährige sei ein Spieler „mit sehr großer Entwicklungskraft“, sagte Brazzo schon Mitte Januar im Interview mit der ‚Sport Bild‘.

Möglich, dass die Bayern, die gerade in der Innenverteidigung auf frisches Personal aus sind, deshalb im Sommer einen Vorstoß wagen. Der amtierende Golden Boy würde aber mit Sicherheit sündhaft teuer werden. Mindestens 65 Millionen Euro würden wohl für de Ligt fällig werden.

BVB-Flirt Ziyech

Ein weiterer interessanter Spieler bei Ajax ist Hakim Ziyech, der auch bei Borussia Dortmund hoch im Kurs stehen sollte. In der Vorrunde stach er gegen die Bayern heraus und auch gestern erzielte der Marokkaner das zwischenzeitliche 1:1. Beim 25-jährigen offensiven Mittelfeldspieler steht der nächste Karriereschritt an.

Hochbegabt sind auch die Youngster Noussair Mazraoui (21, RV), Donny van de Beek (21, ZM) und David Neres (21, LA). Allesamt dürften auch bei den Bayern zumindest auf dem Notizzettel stehen. Dort fand sich auch Frenkie de Jong (21) wieder. Den Sechser zieht es jedoch zum FC Barcelona.