Tor

Kasper Schmeichel (Leicester City): Dass Leicester die kleine Sensation gegen Sevilla geglückt ist, lag vor allem an dem überragenden Schlussmann. Mehrfach rettete Schmeichel in höchster Not, seine größte Tat war der gehaltene Elfmeter gegen N‘Zonzi zehn Minuten vor dem Ende. Eine Verlängerung wurde den Foxes damit erspart.

Abwehr

Dani Alves (Juventus Turin): Unangefochtener Stammspieler ist Alves bei der Alten Dame nicht. Gegen Porto bekam er den Vorzug vor Stephan Lichtsteiner. Er dankte es mit einer starken Vorstellung auf seiner rechten Außenbahn. Alves‘ Ecke leitete das Handspiel von Pereira und damit den Führungstreffer ein.

Sergio Ramos (Real Madrid): Als es gegen Napoli eng zu werden drohte, war der Real-Kapitän mal wieder zur Stelle. Sein Kopfball-Torpedo wendete das Blatt. In puncto Körpersprache reichen ihm weltweit nur wenige das Wasser.

Samuel Umtiti (FC Barcelona): Wenn Umtiti spielt, verliert Barça nicht – und offenbar scheiden die Katalanen auch nicht aus, wenn der Franzose auf dem Platz steht. Beim famosen 6:1 über PSG agierte Umtiti in ungewohnter Dreierkette und ließ nichts anbrennen. Das Gegentor durch Cavani ging nicht auf seine Kappe.

Benjamin Mendy (AS Monaco): Eigentlich als Linksverteidiger aufgestellt, doch beim 3:1 gegen ManCity war der französische U21-Nationalspieler eher Außenstürmer. Das 1:0 leitete er mit einem tollen Dribbling ein, das 2:0 bereitete er direkt vor. Tolle Leistung des 22-Jährigen, der auf internationaler Bühne noch ein unbeschriebenes Blatt ist.

Mittelfeld

Fabinho (AS Monaco): Der frühere Rechtsverteidiger ist mittlerweile Chef des monegassischen Mittelfelds – ein toller Schachzug von Trainer Leonardo Jardim. Gegen City trieb Fabinho seine Teamkollegen unermüdlich an, das 2:0 besorgte er höchstpersönlich.

Arturo Vidal (FC Bayern München): Kurz mussten die Bayern nach dem 0:1 durchschnaufen. Dann kam die Rote Karte für Koscielny und damit das Ende aller Arsenal-Träume. Zum Schluss stand es 5:1, zweifacher Torschütze Vidal.

Andrés Iniesta (FC Barcelona): Der Altmeister dosiert seine Gala-Auftritte inzwischen etwas. Gegen Paris war es wieder einmal so weit. In etwas zurückgezogener Rolle leitete Iniesta Angriff um Angriff ein. Auch ihm war es zu verdanken, dass es Barça nach dem zwischenzeitlichen Gegentreffer weiter versuchte.

Christian Pulisic (Borussia Dortmund): Beim 4:0 gegen Benfica noch stärker als sein ebenfalls blutjunger Gegenüber Dembélé. Gemeinsam wirbelten sie die Abwehr der Portugiesen mächtig durcheinander. Pulisics famoses Lupfertor zum zwischenzeitlichen 2:0 war der Dosenöffner Richtung Viertelfinale.

Angriff

Neymar (FC Barcelona): Als schon niemand mehr ans Weiterkommen glaubte, zauberte Neymar einen Freistoß in den Winkel. Es folgten in der Nachspielzeit ein verwandelter Elfmeter und die entscheidende Vorlage auf Sergi Roberto. An diesem Abend stellte Neymar sogar den fünfmaligen Weltfußballer Messi in den Schatten.

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Pünktlich zur entscheidenden Phase der Saison hat der Gabuner seine Treffsicherheit wiedergefunden. Gegen Benfica netzte Aubame stolze dreimal. Da kann man ihm leicht verzeihen, dass spielerisch nicht alles gelang.