Tor

Hugo Lloris (Tottenham Hotspur): Dass die Spurs einen Punkt aus dem Bernabéu entführen konnten, war auch Verdienst des französischen Schlussmanns. Überwunden wurde Lloris nur durch Ronaldos Elfmeter. Ebenso wie Kollege Navas auf der Gegenseite hielt der 30-Jährige in der Schlussphase der Partie einige Unhaltbare.

Abwehr

Joshua Kimmich (FC Bayern München): Die einst etwas ungeliebte Rechtsverteidiger-Position ist längst zu Kimmichs Revier geworden. Defensiv kaum gefordert, offensiv höchst präzise und wirksam. Das 1:0 durch Müller leitete er mit einer Flanke ein, das 2:0 erzielte er mit einem Kopfball aus 13 Metern selbst. Beteiligte sich zudem als verkappter Spielmacher eindrucksvoll am Spielaufbau.

John Stones (Manchester City): Beim umkämpften 2:1-Sieg gegen ein starkes Napoli hielt Stones die Abwehrkette zusammen. Vor allem, wenn die Italiener rasant umschalten wollten, war der Engländer mit seiner Grundschnelligkeit ein ums andere Mal zur Stelle.

David Luiz (FC Chelsea): Rund 60 Minuten lang hielt der Brasilianer die Defensive der Blues beim Knallerspiel gegen die AS Rom auf der ungewohnten Sechser-Position zusammen. Nach seiner Auswechslung ging es den Bach runter. Zuvor hatte Luiz mit einem sehenswerten Fernschuss die 1:0-Führung besorgt.

Lucas Digne (FC Barcelona): Im Starkregen von Barcelona war es lange eine zähe Angelegenheit gegen tapfer verteidigende Griechen. Am Ende stand aber dann doch ein souveränes 3:1, an dem Digne mit seinem Treffer zum 3:0 seinen Anteil trug.

Mittelfeld

Maxime Gonalons (AS Rom): Im Spektakel von London war es der Franzose, der aus Sicht der Römer den Überblick behielt. Dank seiner Umsicht im Spielaufbau kamen die Giallorossi nach einem 0:2-Rückstand noch einmal zurück in die Partie. Das 1:2 durch Kolarov bereitete Gonalons direkt vor.

Quincy Promes (Spartak Moskau): Galavorstellung des Niederländers gegen Sevilla. Zwei Treffer wunderbar vorbereitet und zwei selbst erzielt – so die Bilanz des wendigen Außenstürmers. Dank ihm darf Spartak nun auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen.

Kingsley Coman (FC Bayern München): Als Ersatz des verletzten Ribéry spielt sich der Rechtsfuß so langsam auf der linken Außenbahn der Bayern fest. Gegen Celtic sein bislang bester Auftritt. Dank seiner Dynamik war der Franzose kaum zu stoppen, das zwischenzeitliche 2:0 durch Kimmich legte er nach einem Solo butterweich auf.

Eden Hazard (FC Chelsea): Mit einem Doppelpack rettete der kleiner Dribbler einen Punkt gegen starke Römer. Im Umschaltspiel war Hazard von den Italienern schlichtweg nicht zu packen. Überragender Auftritt des flinken Rechtsfuß’.

Angriff

Cenk Tosun (Besiktas): Die Siegesserie des türkischen Meisters hält an. Beim Auswärtserfolg in Monaco sorgte Tosun mit zwei Toren für den Dreier. Für den ehemaligen Frankfurter in dieser Champions League-Saison bereits die Erfolgserlebnisse zwei und drei.

Edin Dzeko (AS Rom): Zwei Weltklasse-Tore des ehemaligen Wolfsburgers sorgten dafür, dass die Roma einen 0:2-Rückstand zwischenzeitlich in ein 3:2 umdrehte. Zunächst traf Dzeko per Volleyabnahme fast à la Marco van Basten, dann nickte er einen Freistoß von Kolarov mustergültig ein.