Vier Jahre lang lief der 48-fache brasilianische Nationalspieler für Zenit St. Petersburg auf, erzielte in 147 Pflichtspielen 74 Treffer und lieferte 60 Vorlagen. Eine tolle Quote, die den bulligen Angreifer dennoch nicht davon abhält, trotz eines bis 2019 gültigen Vertrags bei den Russen nach China weiterzuziehen.

Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Hulk in den nächsten Tagen als Neuzugang beim chinesischen Erstligisten Shanghai SIPG vorgestellt – sofern die medizinische Untersuchung keine unliebsamen Überraschungen mit sich bringt. Sage und schreibe 55 Millionen Euro soll Shanghai an St. Petersburg zahlen. Damit würde sich Hulk an Alex Teixeira (für 50 Millionen Euro von Shakhtar Donetsk zu Jiangsu Suning) vorbeischieben und zum teuersten Transfer der finanziell boomenden Chinese Super League aufsteigen.

Shanghai SIPG belegt derzeit den vierten Platz in der Chinese Super League und wird vom erfahrenen Sven-Göran Eriksson trainiert. Auch auf dem Platz tummeln sich in China mittlerweile namhafte Akteure: Ramires und Alex Teixeira (beide Jiangsu Suning), der ehemalige Leverkusener Renato Augusto (Beijing Guoan) oder Ezequiel Lavezzi und Gervinho (beide Hebei China Fortune) verdienen in der Volksrepublik China gutes Geld. Eine Entwicklung, die sicher auch beim bevorstehenden Transfer von Hulk eine nicht unwichtige Rolle gespielt hat.