Die Endlosgeschichte um Edin Dzeko setzt sich fort. Die Vorzeichen sind unverändert: Dzeko will im kommenden Sommer wechseln und wird das aufgrund seiner Ausstiegsklausel von rund 40 Millionen Euro wohl auch tun dürfen. Seine Liebe zum AC Mailand ist ungebrochen.
Dem Wunsch des Bosniers scheinen die VfL-Verantwortlichen, sicherlich nicht ganz uneigennützig, nachkommen zu wollen. Wie italienische Medien berichteten, reiste VfL-Manager Dieter Hoeneß am Mittwoch nach Mailand, um mit den Verantwortlichen über einen Wechsel Dzekos zu verhandeln.
"Ja, ich war in Mailand und habe mir das Milan-Spiel gegen Genua angeschaut. Über Dzeko wurde aber nicht gesprochen“, sagte Hoeneß zur ‚Bild’. Sein Nachsatz dürfte allerdings mit Vorsicht zu genießen sein, wäre es doch relativ ungewöhnlich wenn Hoeneß in der heißen Transferphase in Mailand nicht über Dzeko sprechen würde.
Verschiedene Medien zeichnen ein Modell, mit dem es die Mailänder versuchen wollen: 25 Millionen plus Huntelaar für Dzeko. Der Anteil von Spekulation und Information ist dabei allerdings ungewiss. Fest steht nur, dass die Mailänder die für Dzeko notwendigen 40 Millionen, von denen 10 Prozent in die Tasche Dzekos fließen werden, nicht stemmen können.
Anders sieht es aus beim FC Chelsea. Auch bei den ‚Blues’ steht Dzeko ganz oben auf der Transferagenda, die Engländer sind aber im Gegensatz zu Milan in der Lage, einen solchen Transfer zu tätigen. Und genau das wollen sie anscheinend auch tun. Wie der ‚Daily Mirror’ berichtet, will Chelsea die geforderten 40 Millionen Euro noch in diesem Winter bezahlen. Aufgrund des bald greifenden Transferverbots ist es für den Ballack-Klub vorerst die letzte Gelegenheit, Transfers zu tätigen.
Die Wolfsburger können – sofern sich die englischen und italienischen Informationen bewahrheiten – also abwägen: Sehr viel Geld oder viel Geld und ein potentieller Ersatz? Dzeko hätte sicherlich einen Ratschlag parat.
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Stephan Kläsener
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