Alexander Meier ist einer derjenigen Spieler, dessen Wert sich erst erschließt, wenn er den Verein verlassen hat. Das wissen die Bosse von Eintracht Frankfurt allerdings. Deshalb will man es nicht zu einem Abgang kommen lassen und den im nächsten Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Stürmer verlängern.
Für Meier, der in den vergangenen Jahren bei der Eintracht in 141 Bundesligaspielen 34 Tore erzielte, ist Frankfurt jedoch nicht die einzige Möglichkeit sein bisher relativ mageres Gehalt von unter einer Millionen Euro aufzubessern. Nach Informationen der ‚Bild’ hat auch Hannover 96 seine Fühler nach Meier ausgestreckt. "Ja, wir sprechen über so einen Spieler. Unser Trainer Bergmann war sein großer Förderer bei St. Pauli“, bestätigte Hannover-Manager Jörg Schmadtke das Interesse.
Die Eintracht wird jedoch versuchen, einen ihrer wenigen gesunden und treffsichren Stürmer zu halten. „Er spielt eine konstante Saison. Klar, dass das bei anderen Klubs auch Begehrlichkeiten weckt. Aber ich rechne damit, dass er bleibt. Ich wünsche es mir“, erklärte Eintracht-Coach Michael Skibbe. Und auch Meier scheint einer Vertragsverlängerung in Frankfurt nicht abgeneigt. „Ich bin ja schon mein halbes Fußballer-Leben hier.“
Der Haken könnte lediglich der unnachgiebige Verhandlungsstil von Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen sein. Sein erstes Angebot lehnte Meier ab. Zugeständnisse sind bei Bruchhagen allerdings ungewöhnlich. Michael Fink verlängerte vor einem Jahr deshalb nicht bei der Eintracht, sondern wechselte zu Besiktas Istanbul.
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Stephan Kläsener
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